Wenn die Temperaturen im Hochsommer weit über die 30°C-Marke klettern, wird es in Wohnungen ohne Sonnenschutz schnell unangenehm. Mieter, die sich vor Hitze schützen und entsprechende Gegenmaßnahmen in Form von Rollos, Markisen oder ähnlichem ergreifen möchten, sollten sich zuvor ausreichend informieren und bei Bedarf Rücksprache mit dem Vermieter halten. Ansonsten könnten Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden. Dieser Ratgeber verrät Tipps, um Ärger mit Vermietern vorzubeugen.

Sonnenschutz Mieter

Kein Anspruch auf Nachrüstung

Wer in eine Wohnung ohne Sonnenschutz an Fenstern und Türen zieht, hat seitens des Gesetzgebers keinen Anspruch darauf, dass der Vermieter nachträglich entsprechende Vorkehrungen trifft. Stattdessen muss sich der Mieter selbst darum kümmern und bezahlen. Es gibt jedoch Einzelfälle, die eine Montage und Übernahme durch den Vermieter nötig machen. Dies ist der Fall, wenn sich Wohnungen überdurchschnittlich stark aufheizen und das Bewohnen ohne Sonnenschutz eine Zumutung ist. Je nach Umständen müssen Vermieter dann einen Sonnenschutz nachrüsten. Liegen die Raumtemperaturen im Sommer extrem hoch und es gibt keine ausreichenden Schutzvorkehrungen, kann das den Mieter außerdem zu einer fristlosen Kündigung sowie zur Mietminderung berechtigen.

Wann ist eine Erlaubnis erforderlich?

Grundsätzlich ist die Zustimmung vom Vermieter bezüglich der Anbringung von Sonnenschutzlösungen immer dann notwendig, wenn an der Substanz der Mietwohnung etwas verändert wird und diese Änderung nur mit größerem Aufwand rückgängig gemacht werden kann. Bei Sonnenschutz-Produkten wie Außenrollos oder Markisen müssen Mieter vor der Montage den Vermieter um Erlaubnis fragen, da es hier zu einer Veränderung der Bausubstanz kommt. Da sich Mieter generell vor starker Sonneneinstrahlung schützen dürfen, müssen Vermieter derartigen Vorhaben in der Regel zustimmen. „Das gilt vor allem dann, wenn die Markise das Erscheinungsbild des Hauses nicht beeinträchtigt, weil sie sich farblich anpasst, befand das Amtsgericht Berlin-Schöneberg (Az.: 7 C 456/11)“, fasst das Hauptstadtportal Berlin online in einem Artikel aus dem Mietrecht zusammen. Die einheitliche Fassadengestaltung sollte also gewährleistet sein. Empfehlenswert ist es gemeinsam mit dem Vermieter eine farblich passende Sonnenschutz-Lösung auszuwählen. Viele Hersteller sind inzwischen online präsent, was die Recherche und Entscheidung erleichtert. Auf der Internetpräsenz des gleichnamigen norddeutschen Einrichtungshauses werden Knutzen Wohnen Markisen in unterschiedlichen Farben, Größen und Ausführungen präsentiert. Bei diesem Anbieter sind sowohl preiswerte Tragrohrmarkisen als auch hochwertige Hülsen- oder Kassettenmarkisen erhältlich. Abhängig von den baulichen Gegebenheiten sollte eine geeignete Variante montiert sein. Am besten lässt sich der Mieter die Zusage vom Vermieter schriftlich geben, um bei eventuellen Auseinandersetzungen ein aussagekräftiges Dokument vorlegen zu können.

Sonnenschutz-Lösungen für meine Wohnung: Was ist als Mieter zu beachten?

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